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Behindertengerechte Einrichtungen sind in Madeira noch nicht überall zu finden, und es ist für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer nicht zuletzt auch wegen der vielen Steigungen ziemlich schwierig herumzukommen (das gilt auch für Kinderwägen). Wir raten Ihnen auch, sich in Anbetracht dieser Umstände einen Urlaub in Madeira sorgfältig zu überlegen.
Im allgemeinen wurden Straßen und Gehsteige ohne irgendwelche Rücksicht auf Behinderte gebaut und Straßen mit Kopfsteinpflaster findet man noch sehr häufig in der Innenstadt. Im Lido, der Tourismus- und Hotelzone, blockieren oft auf den Gehsteigen geparkte Autos den Durchgang sogar für Nichtbehinderte.
Die meisten neuen Hotels verfügen über behindertengerechte Einrichtungen wie Auffahrtsrampen und Aufzüge. Wir raten Ihnen jedoch trotzdem, sich vor einer Reservierung beim Hotel entsprechend zu informieren.
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Es gibt nur wenige behindertengerecht ausgestattete öffentliche Toiletten, Mietwagen (ein paar haben Automatik-Schaltung) oder sonstige öffentlichen Transportmittel.
Eine Rampe in der Nähe des Beer House erleichtert Rollstuhlfahrern den Zugang zum Yachthafen Funchals, wo es viele gute Restaurants und Snack-Bars gibt. Die vor wenigen Jahren eröffnete Drahtseilbahn nach Monte hält für Gehbehinderte an, um ihnen den Einstieg zu erleichtern.
Stark im Kontrast zu all dem vorher Geschriebenen gibt es seit Anfang dieses Jahres im schönen Bezirk von Santana einen Wanderweg vom Pico das Pedras nach Queimadas, der für Behinderte in Rollstühlen zugänglich gemacht wurde. Dieser Weg geht auf einer Länge von 1980 m mitten durch den Laurissilva-Urwald und erlaubt behinderten Urlaubern in Rollstühlen einige der landschaftlichen Schönheiten Madeiras zu genießen, wobei beschreibende Informationen auch in Braille und SPS (Sprache für Personen mit Gehirnlähmung) zur Verfügung stehen.
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